9. St. Galler Diversity & Inclusion Week

Inklusive Arbeitsplätze gestalten:  Wie DE&I und Wellbeing zusammenspielen

Die Präsentationsfolien und Videoaufzeichnungen sind in der Originalsprache der jeweiligen Session verfügbar.

Online Sessions

DE&I und Wellbeing in der heutigen Arbeitswelt navigieren

Prof. Dr. Gudrun Sander und Caroline Creven Fourrier

Präsentationsfolien
Video: unisg.link/dei-Wellbeing

Die Themen Diversität, Inklusion, Fairness, Zugehörigkeit und Gesundheit wurden selten so kontrovers diskutiert wie in den letzten Monaten. Emotional aufgeladene Themen haben es oft – trotz klarer empirischer Evidenz – schwer.

  • Wie gehen Firmen mit diesen Herausforderungen um?
  • Wo halten sie an Werten fest?
  • Welche Themen bleiben, welche geraten in den Hintergrund?
  • Wie überzeugen sie intern und extern mit empirischer Evidenz?

Machen Frauenprogramme Sinn?

Prof. Dr. Gudrun Sander und Sebastian Kubik

Präsentationsfolien
Video: unisg.link/frauenprogramme

Reine Frauenprogramme sind häufig umstritten. Es wird argumentiert, dass sie nicht inklusiv sind, weil Männer ausschliessen, und Frauen als besonders entwicklungsbedürftig dargestellt würden. Frauenprogramme können aber auch durchaus wirksam sein und Inclusion und Wellbeing am Arbeitsplatz erhöhen.

Gemeinsam mit Bühler Uzwil schauen wir uns an unter welchen Bedingungen Frauenprogramme sinnvoll sein und die Inclusion erhöhen können und was bei der Umsetzung zu beachten ist.

Menstruation, Mutterschaft und Menopause: Neueste Erkenntnisse und bewährte Management-praktiken

Prof. Dr. Jamie Gloor und Eugenia Bajet Mestre

Präsentationsfolien
Video: unisg.link/mmm

Wie beeinflussen physiologische Veränderungen im Leben einer Frau (Menstruation, Mutterschaft und Menopause) Teams, Karrieren und Führungsrollen?

Warum sind alltägliche Lebensübergänge wie die Menopause immer noch ein Tabu am Arbeitsplatz – und wie können Führungskräfte das ändern?

Was können Sie tun, um Frauen in ihren gesundheitlichen Übergangsphasen besser zu unterstützen und ihr volles berufliches Potenzial zu entfalten?

We take Care: Vielfalt fördern, Gesundheit stärken

Sereina Wüst und Aurelia Adamo

Präsentationsfolien
Video: unisg.link/wetakecare

Wir beleuchten die Schnittstelle von Diversity, Equity & Inclusion (DE&I) und betrieblichem Gesundheitsmanagement.

Im Zentrum steht dabei die Frage: Wie tragen Inklusion und ein bewusster Umgang mit Vorurteilen als Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagement zum Wohlbefinden der Mitarbeitenden und damit zum Erfolg des Unternehmens bei?

Ein Vortrag für alle, die sich für ein faires, gesundes und inklusives Miteinander am Arbeitsplatz interessieren.

Psychische Erkrankungen rund um die Geburt – ist die Schweizer Arbeitswelt vorbereitet?

Andrea Borzatta und Christina Fischer

Präsentationsfolien
Video: unisg.link/perg

Der Übergang zur Elternschaft ist eine besonders vulnerable Phase für psychische Erkrankungen. Bis zu 20% aller Mütter und 10% aller Väter sind betroffen, rund 24’000 Personen pro Jahr in der Schweiz, die meisten von ihnen arbeitstätig. Und doch schenkt die Schweizer Arbeitswelt dem Thema kaum Beachtung. Eine von Periparto durchgeführte Studie gibt erstmals Einblicke in dieses Thema und zeigt klaren Handlungsbedarf auf. Doch was braucht es?

Wellbeing durch Führung: Männliche Führungskräfte zwischen Gestaltung und Blockade

Martin Speer und Dr. Gabriele Schambach

Präsentationsfolien
Video: unisg.link/wellbeing-fuehrung

Führungskräfte sind (mit-)verantwortlich für Wellbeing & Health in ihrem Verantwortungsbereich, aber

  • welches Verständnis davon haben eigentlich die (überwiegend) männlichen Führungskräfte?
  • was tun, wenn das männlich geprägte Führungsbild (immer noch) mehr durch Härte und Durchhaltevermögen denn durch (Selbst-)fürsorge und Wohlbefinden geprägt ist?
  • wie können (männliche) Führungskräfte konkret Wellbeing & Health im Arbeitsumfeld gestalten und (innere) Blockaden überwinden?

Prävention psychischer Gesundheitsprobleme bei Immigrant:innen - "social safeness" am Arbeitsplatz

Prof. Dr. Susanne Fischer

Präsentationsfolien
Video: unisg.link/social-safeness

Immigrant:innen sind signifikant häufiger von mentalen Gesundheitsproblemen betroffen. Diese Online Session beleuchtet die zugrundeliegenden Mechanismen und legt dar, wie „social safeness“ am Arbeitsplatz diese gesundheitlichen Probleme verhindern kann.

Meine Führungsperspektive zu DE&I und Wellbeing als Transfrau

Dr. Christina Henkel

Präsentationsfolien 

In dieser Session teile ich persönliche Einblicke aus meiner Erfahrung als Führungsperson – vor und nach meiner Transition vom Mann zur Frau. Diese Veränderung hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf meinen persönlichen Führungsweg und auf die Weiterentwicklung meines Führungsmodells.

Es war herausfordernd, meine eigenen unbewussten Vorurteile zu erkennen. Indem ich zu mir selbst stand, konnte ich nicht nur mein eigenes Wellbeing stärken, sondern auch mein Umfeld positiv beeinflussen. Die Energie und Freude, ganz ich selbst zu sein, führte dazu, dass Organisationen aktiv die Zusammenarbeit mit mir suchten – und ich wurde zu einer wirksameren Führungsperson.

Beschaffung mit Herz: Wie ein inklusives Beschaffungswesen das Wohlergehen und die Entwicklung der Gemeinschaft fördert

Andrea Fimian

Präsentationsfolien
Video: unisg.link/inclusive-procurement

Unternehmen, die inklusive Beschaffungspraktiken anwenden, erzielen in der Regel grössere Kosteneinsparungen als solche, die keine derartigen Strategien verfolgen.
Die Teilnehmenden werden untersuchen, wie inklusive Beschaffungsstrategien – wie etwa Lieferantenvielfalt und integrative Beschaffungsinitiativen – das gesellschaftliche Wohlergehen fördern können, indem sie gefährdete Gruppen unterstützen und ein gerechtes wirtschaftliches Wachstum ermöglichen.

Verstecken oder Sprechen? Ein Raum für Gespräche über unsichtbare gesundheitliche Einschränkungen

Dr. Mahshid Khademi

Präsentationsfolien
Video: unisg.link/hide-or-speak

Wie entscheiden Mitarbeitende, ob, wann und wie sie ihre unsichtbare gesundheitliche Einschränkung am Arbeitsplatz offenlegen?

Welche proaktiven Massnahmen können Führungskräfte ergreifen, um Mitarbeitende mit unsichtbaren gesundheitlichen Einschränkungen zu unterstützen?

Wie können Führungskräfte ein psychologisch sicheres Umfeld schaffen, in dem Mitarbeitende offen über gesundheitliche Herausforderungen sprechen können?

Inklusion und Wellbeing im Homeoffice: Chancen erkennen, Risiken gestalten

Dr. Florian Krause

Präsentationsfolien
Video: unisg.link/homeoffice

Das Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben – und bietet enorme Potenziale für Inklusion und Wellbeing. Doch wie nutzen wir diese Chancen sinnvoll und gestalten mögliche Risiken aktiv? Diese Session widmet sich vor allem folgenden Fragen:

  • Wie kann Remote-Arbeit Inklusion und Wohlbefinden konkret fördern?
  • Mit welchen Herausforderungen – vom «Digital Divide» bis zur mentalen Gesundheit – ist zu rechen?
  • Und welche Strategien können helfen, ein unterstützendes sowie faires Arbeitsumfeld für alle zu schaffen?

Gender Intelligence Report

Dr. Ines Hartmann und Alkistis Petropaki

Report herunterladen
Video: unisg.link/gir25

Der Gender Intelligence Report schafft Transparenz über die Entwicklung der Geschlechtergleichstellung in der Schweizer Arbeitswelt und erscheint bereits zum neunten Mal.

Die diesjährige Ausgabe konzentriert sich insbesondere auf die „Meritokratie“ und untersucht, wie meritokratisch die Schweizer Wirtschaft heute ist sowie, wie Unternehmen auf inklusive und wirklich meritokratische Systeme hinarbeiten können, zum Wohl aller.

 

 

"Diversilienz" – Wie diverse Teams und Inklusion die Resilienz und das Wohlbefinden fördern

Michel Rudin und Stefan Gal

Präsentationsfolien
Video: unisg.link/diversilienz

In dieser Inputsession werden folgende Fragestellungen diskutiert:

  • Was bedeutet eigentlich „Wohlbefinden“?
  • Welchen Einfluss haben die schnelllebige Arbeitswelt und der steigende Druck auf Menschen und damit auf ganze Teams?
  • Weshalb ist Inklusion so wichtig für die psychische Gesundheit?
  • Wie können divers aufgestellte Teams die Resilienz der einzelnen Mitarbeitenden positiv beeinflussen?
  • Welche praktischen Beispiele gibt es dazu?

Inclusion Journey - Evidenzbasiertes Onboarding neuer Mitarbeitender

Tarek Carls

Präsentationsfolien
Video:
unisg.link/inclusion-journey

  • Was bedeutet Inclusion und warum ist Inclusion so entscheidend für den Erfolg von Unternehmen und Organisationen?
  • Wie kann die Förderung von Inclusion das individuelle Wohlbefinden, die Leistung der Mitarbeitenden und die Bindung von Talenten positiv beeinflussen?
  • Welche konkreten Schritte können Führungskräfte und Organisationen unternehmen, um langfristig eine nachhaltige Kultur der Inklusion aufzubauen?

Nehmen Sie an unserer Session teil und entdecken Sie evidenzbasierte Erkenntnisse aus dem Projekt „Inclusion Journey“ sowie praxisnahe Strategien zur Förderung einer inklusiven Unternehmenskultur.

Tagung vor Ort – Workshops

Achtsam führen: Neurodiversität am Arbeitsplatz stärken.

Monika Hessemer | Deutsch

In einer sich schnell wandelnden Welt wird es immer wichtiger, auf die Vielfalt in Arbeitsteams achtsam einzugehen. Besonders Neurodiversität, also die natürliche Vielfalt in Denk- und Wahrnehmungsprozessen, ist dabei nicht nur für eine gelingende Zusammenarbeit, sondern auch für Innovationen und Kreativität von grosser Bedeutung.

In diesem Workshop soll der Frage nachgegangen werden, was genau unter Neurodiversität zu verstehen ist und wie sich diese auf die Arbeit auswirkt. Interaktiv sollen praxisnahe Strategien entwickelt und erlebt werden, wie wir Achtsamkeit für ein gesundes und wohlwollendes Miteinander einsetzen können, um so das Wohlbefinden aller zu fördern. Gängige Achtsamkeitsübungen sollen zunächst erprobt und dann gemeinsam auf den Arbeitsalltag übertragen werden.

Fertility Gap: Was ist der Business Case für die Familienplanung?

Dr. Anna Brzycky, Sandra Cesna, Dr. Nora KellerProf. Dr. Gudrun Sander, Dr. Damiano Urbinello und Elisabeth Vey | Englisch

Jedes siebte Paar in der Schweiz hat mit Unfruchtbarkeit zu kämpfen (d.h. aus 12 Monaten regelmässigem und ungeschütztem Geschlechtsverkehr resultiert keine Schwangerschaft). Im Durchschnitt haben Frauen in der Schweiz ihr erstes Kind erst mit über 31 Jahren, bei Personen mit höherem Bildungsniveau verschiebt sich das sogar gegen Ende 30, was die altersbedingte Unfruchtbarkeit noch verschlimmert.

Der Traum von einer Zwei-Kind-Familie wird für immer weniger Menschen zur Realität, was zu einer Fertilitätslücke führt. Welche Herausforderungen ergeben sich aus dieser Entwicklung für Politiker:innen und Arbeitgebende? Welche Rolle können oder sollten sie spielen? 

Gesund führen – Sich selbst und andere stärken

Prof. Dr. Stephan Böhm und Dr. Louisa Riess | Deutsch

Gesunde, motivierte und leistungsfähige Mitarbeitende und Führungskräfte sind die Idealvorstellung einer jeden Organisation. Leider sieht die Realität oftmals grauer aus. Durch Digitalisierung und Arbeitsverdichtung steigen insbesondere die psychischen Anforderungen an Mitarbeitende. Auch die Fehltage aufgrund psychischer Probleme nehmen stetig zu, weshalb die aktive Förderung der physischen, mentalen und sozialen Gesundheit am Arbeitsplatz eine wichtige Rolle einnimmt. Im Workshop werden zentrale Determinanten der mentalen und physischen Gesundheit besprochen und konkrete Interventionsmöglichkeiten vorgestellt. Neben Aspekten der Selbstführung und Burnout-Prävention wird insbesondere gesundes Führungsverhalten thematisiert und dessen Wirksamkeit anhand evidenzbasierter Unternehmensbeispiele illustriert.

Führen wie ein Black Belt: Vertrauen, Respekt und Inklusion durch Jiu Jitsu

Christian Pierce und Bridget McEliece| Englisch

Was kann uns Brazilian Jiu Jitsu über Führung, Vertrauen und Inklusion lehren?

In dieser interaktiven Session teilt Christian Pierce, Forscher, Leadership-Experte und Black Belt, seine Erkenntnisse darüber, wie Jiu Jitsu-Praktizierende Vertrauen aufbauen, Grenzen respektieren und durch kontinuierliches Feedback lernen.

Die Teilnehmenden reflektieren, wie sich diese Prinzipien auf Führung und Teamarbeit in Organisationen übertragen lassen. Die Session bietet leichte, optionale Bewegungsübungen, die dazu einladen, über Vertrauen und Zusammenarbeit nachzudenken. Diese Übungen können eine kurze, einfache Berührung beinhalten, zum Beispiel das gegenseitige Platzieren der Hände im Stehen. Besondere Kleidung oder Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Ob Sie aktiv mitmachen oder lieber beobachten – Sie nehmen praktische Impulse mit, wie Sie Beziehungen stärken und mit mehr Bewusstsein für Inklusion, Respekt und Vertrauen führen können.

 

Referat:
Talent oder Herkunft? Bildungserträge und Karriereverläufe in der Schweiz

Prof. Dr. Rolf Becker | Deutsch

Trotz der Ausweitung des Bildungsangebots in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten bleiben die Bildungschancen weiterhin ungleich verteilt. Die Herkunft spielt dabei nach wie vor eine bedeutende Rolle. Diese Key Note geht den Fragen nach:
• Haben die Bildungsexpansion und die ökonomische Modernisierung zu verbesserten Karriereaussichten und zu vermehrten beruflichen Aufstiegen geführt?
• Ist die Verteilung von Bildungserträgen (Einkommen, berufliches Prestige) auf dem Arbeitsmarkt meritokratischer geworden? Oder
• Spielen neben den individuellen Leistungen und Anstrengungen die Einflüsse des Elternhaues weiterhin eine Rolle für die berufliche Karriere?

Anhand von über 75 Jahren Schweizer Bildungsgeschichte zeigt der Vortrag, wie sich die Ausbildungsmöglichkeiten verbessert haben und wie mehr Menschen höhere Abschlüsse gemacht haben. Danach wird erklärt, wie sich Bildung, Beruf und Wirtschaft verändert haben und was das für die Karrieren von Männern und Frauen in der Schweiz bedeutet.

DE&I ist messbar: HR-Kennzahlen und Lohnanalysen als strategisches Steuerungsinstrument

Christoph Breier und Jérémy Fleury| Deutsch

    Um Diversität und Inklusion nachhaltig zu verankern, braucht es mehr als gute Absichten – es braucht Strukturen, die faire Chancen ermöglichen. Equity ist dabei der Schlüssel: Nur wenn systematische Ungleichheiten erkannt und adressiert werden, kann das Zusammenspiel von Diversität, Inclusion und Wellbeing wirksam werden. Voraussetzung dafür ist ein klarer Blick auf die eigenen Daten – von Geschlechterverteilungen über Altersstrukturen bis hin zu Lohnstrukturen.

    Gemeinsam schauen wir uns anhand konkreter Beispiele an, wie Daten genutzt werden können, um DE&I-Muster zu erkennen und strukturelle Ungleichheiten zu identifizieren. Was sagen uns die Daten -und was nicht? Welche Hürden und Chancen gibt es im Umgang mit HR-Kennzahlen?

    Wellbeing durch gelebte Respektkultur – gemeinsam gestalten, wirksam intervenieren

    Dr. Anna-Katrin Heydenreich | Deutsch

    Respektloses Verhalten, Diskriminierung und sexuelle Belästigung verletzen die persönliche Integrität – mit weitreichenden Folgen für Gesundheit, Arbeitsklima und berufliche Entwicklung. Eine respektvolle Organisationskultur wirkt dem entgegen. Wo Fairness, Gleichwertigkeit und Respekt gelebt werden, sinkt das Risiko für übergriffiges Verhalten deutlich. Betroffene fühlen sich eher ermutigt, sich zu melden – und das Wohlbefinden aller wird gestärkt.

    In diesem interaktiven Workshop setzen wir uns gemeinsam mit den Rahmenbedingungen für eine wirksame Respektkultur auseinander. Wir reflektieren persönliche Erfahrungen, erkunden strukturelle Zusammenhänge und erarbeiten konkrete Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit diskriminierenden oder grenzüberschreitenden Situationen. Im Zentrum stehen sogenannte Active Bystander Skills – also Strategien, wie wir als Beobachtende klar, unterstützend und situationsangemessen intervenieren können. Mit praxisnahen Beispielen schaffen wir Raum für Austausch, Reflexion und gemeinsames Ausprobieren.

    Selbsterzählungen und psychische Gesundheit: ein Storytelling Baukasten für mehr Wohlbefinden

    Dr. Nilima Chowdhury | Englisch

    Selbsterzählungen speisen sich aus den Normen, Wertvorstellungen und Idealen unserer Kultur sowie unserer individuellen Psychobiografie. Sie beeinflussen, wie wir das Erlebte wahrnehmen und interpretieren und wie wir darauf reagieren und damit auch unser psychisches Befinden und unsere Gesundheit.

    In diesem Workshop lernen Sie typische Formen von Selbsterzählungen über Gesundheit/ Krankheit und gutes/ schlechtes Wohlbefinden kennen. Welche Elemente unserer eigenen Selbstnarrative schränken uns ein, welche schaffen uns Denk, Fühl- und Handlungsspielräume? Welche alternativen Geschichten könnten wir erzählen und wie würde sich dies auf unseren Lebens- und Arbeitsalltag auswirken? Anhand von Fallbeispielen und für Sie relevanten Themen oder Situationen erarbeiten wir uns gemeinsam einen Storytelling Baukasten für mehr Wohlbefinden.

      Inklusion, die wirkt: Relevanz, Potenziale und Wege zur Umsetzung am Arbeitsplatz

      Nicola V. Glumann, Emma S. Müller und Martin Schmid | Deutsch

      Inklusion ist mehr als ein soziales Ideal – sie ist ein strategischer Hebel für Unternehmenserfolg, Innovation und Mitarbeitendenbindung. In diesem interaktiven Workshop beleuchten wir die betriebswirtschaftliche Relevanz von Inklusion und zeigen auf, wie eng sie mit dem Wohlbefinden (Wellbeing) der Beschäftigten verknüpft ist. Gemeinsam erarbeiten wir praxisnahe Ansätze zur Gestaltung inklusiver Arbeitsplätze – vom Führungsverhalten über Kommunikationskultur bis hin zu strukturellen Rahmenbedingungen. Anhand konkreter Praxisbeispiele reflektieren wir Erfolgsfaktoren und Stolpersteine bei der Umsetzung. Der Workshop richtet sich an Führungskräfte, HR-Verantwortliche und alle, die Inklusion in ihrer Organisation wirksam voranbringen möchten.

        REFERIERENDE 2025

        Aurelia Adamo

        Aurelia Adamo verantwortet als HR Business Partnerin mit ausgewiesener Expertise im Bereich Diversity, Equity & Inclusion seit über fünf Jahren den Aufbau und die strategische Verankerung von DE&I bei Canon. Im Fokus ihrer Arbeit steht die Integration von Diversitäts- und Inklusionsansätzen in die Unternehmensstrukturen und Prozesse. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Schnittstelle zu betrieblichen Gesundheitsstrategien – mit dem Ziel, evidenzbasierte Massnahmen für ein integratives und gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld nachhaltig zu implementieren.

         

        Eugenia Bajet Mestre

        Eugenia Bajet Mestre ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin bei Prof. Dr. Jamie Gloor an der Institute of Responsible Innovation (IRI-HSG) der Universität St. Gallen. Sie promoviert in Organisationsstudien und Kulturtheorie. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf (sozialer) Nachhaltigkeit, Inklusion und Führung, wobei ihre Dissertation die Rolle männlicher „allies“ in Organisationen untersucht.

        Prof. Dr. Rolf Becker

        Prof. Dr. Rolf Becker ist Ordinarius für Bildungssoziologie und Direktor der Abteilung Bildungssoziologie an der Universität Bern (seit 2004). Studium in Soziologie, Sozialpsychologie und Politikwissenschaft an der Universität Mannheim (1981–1987; Diplom); Promotion (1988–1990; Max- Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin/FU Berlin); Habilitation (1999/2000; Technische Universität Dresden). Forschungsinteressen: Lebensverlaufsforschung; Bildungssoziologie; Mobilitätsforschung; Soziale Ungleichheit; Methoden empirischer Sozialforschung.

        Prof. Dr. Stephan Alexander Böhm

        Stephan Böhm ist Professor für Diversity Management und Leadership und Direktor des Instituts für Internationales Management und Diversity Management an der Universität St. Gallen (IIDM-HSG). Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Mitarbeiterführung, des Personals- sowie des Diversitätsmanagements. Insbesondere beschäftigt er sich mit beruflicher Inklusion sowie den gesundheitlichen Effekten der Digitalisierung und Flexibilisierung von Arbeit. Stephan Böhm hat zahlreiche Artikel in führenden Fachzeitschriften veröffentlicht und eine Vielzahl von Forschungspreisen gewonnen. Als Berater und Keynote-Speaker ist er für Organisationen aller Branchen tätig, die er u.a. zur Entwicklung agiler, inklusiver und gesunder Führung berät.

        Andrea Borzatta

        Andrea Borzatta studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen (HSG) mit dem Schwerpunkt Medien- und Informationsmanagement. Nach verschiedenen Positionen in grossen Schweizer und internationalen Unternehmen im Bereich Kommunikation und Corporate Social Responsibility war sie bei Kuoni als Mediensprecherin tätig und verantwortete die Kommunikation in der Schweiz – bis zur Schwangerschaft mit ihrem ersten Kind.

        Die Geburt ihres Sohnes veränderte alles. Auf eine traumatische Geburt folgte eine postpartale Depression, deren Heilung viel Zeit in Anspruch nahm. Die gesellschaftliche Tabuisierung des Themas und das damals unzureichende Hilfsangebot führten dazu, dass sie sich bei Postpartale Depression Schweiz engagierte.

        Andrea Borzatta setzt sich mit grosser Leidenschaft dafür ein, dass psychische Gesundheit rund um die Geburt selbstverständlich thematisiert und adäquat behandelt wird.

        Christoph Breier

        Christoph Breier ist Senior Project Manager am Competence Center for Diversity, Disability and Inclusion (CCDI) am Institut für Internationales Management und Diversity Management der Universität St.Gallen (IIDM-HSG) und Doktorand. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit der Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Arbeitskontext, insbesondere mit inklusiver Karriereentwicklung sowie mit quantitativen und qualitativen Methoden der Sozialforschung. Zuvor war er unter anderem am Center for Disability and Integration (CDI-HSG) und an der Fachhochschule Nordwestschweiz tätig. In mehreren Projekten – unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen – entwickelte er evidenzbasierte Ansätze zur Förderung von Diversität und Inklusion in Organisationen. Christoph Breier war zudem verantwortlich für das Projektmanagement des DE&I-Aktionsplans der Universität St.Gallen im Rahmen des Bundesprogramms „Chancengerechtigkeit – Förderung der Gleichstellung, Diversität und Inklusion auf allen Ebenen der Hochschulen“.

        Dr. Anna Brzykcy

        Dr. Anna Brzykcy ist Senior Project Manager DE&I am Competence Center for Diversity, Disability and Inclusion (CCDI) am Institut für Internationales Management und Diversity Management der Universität St.Gallen (IIDM-HSG) und systemische Therapeutin. Zuvor arbeitete sie als Learning & Development Expertin am Institute for LifeLong Learning der Technischen Universität München. Dort leitete sie Trainings zur Rolle der Führung im aktiven Diversitätsmanagement. Dies war auch ein Kernthema ihrer Disseration, welche sie am Center for Disability and Integration der Universität St. Gallen abschloss. Ihre Forschungsarbeiten zur Stigmatisierung und psychischer Gesundheit im Arbeitskontext erschienen in führenden Fachzeitschriften (z.B. Journal of Applied Psychology, Human Relations).

        Tarek Carls

        Tarek Carls ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Competence Center for Diversity, Disability and Inclusion an der Universität St.Gallen. Tarek Carls hat einen Masterabschluss in Psychologie von der Universität Regensburg und promoviert derzeit an der Universität St.Gallen.

        Sandra Cesna

        Sandra Cesna ist Psychotherapeutin, Autorin und fertility advocate. Sie ist Mutter von zwei Kindern aus offener Eizellspende. Als Pionierin und Fürsprecherin hat sie wesentlich zur Aufklärung und Akzeptanz dieser Methode beigetragen. Diversity und Inclusion waren ihr wichtig, lange bevor sie wusste, dass sie mit ihrer Familie in dieser Sparte leben würde. In ihrer Praxis Mental Heroes hat sich Sandra Cesna auf Kinderwunsch spezialisiert. Sie ist Präsidentin des Vereins Eizellspende Schweiz und Autorin des Kinderbuches «Wir wollten Dich». Sie ist Vorstandsmitglied des Fertiforums, einer Kommission der Schweizerischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin.

        Dr. Nilima Chowdhury

        Dr. Nilima Chowdhury ist Lehrbeauftragte für Psychologie an der Universität St. Gallen und der Universität Lausanne. In ihrer Forschungsarbeit beschäftigt sie sich mit der soziokulturellen Dimension des psychischen Erlebens mit Schwerpunkt auf psychischer Gesundheit und Wohlbefinden. Als Referentin für das Leaders for Equality-Team unterstützt sie Organisationen bei der Entwicklung einer geschlechterinklusiven Kultur. In ihrem neuen Podcast In-Sayn beleuchtet sie die Zusammenhänge zwischen Psyche und Gesellschaft. Zur Zeit entwickelt sie das Game of Sayn oder Saynsspiel, eine Mischung aus Workshop und immersivem Theater, das individuelle und kulturelle Veränderung zusammendenkt und auf ihre langjährige künstlerische Praxis zurückgreift.

        Caroline Creven Fourrier,  Ph.D

        Caroline Creven Fourrier, ist eine einflussreiche Expertin und gefragte Rednerin auf dem Gebiet von Inklusion und Zugehörigkeit (I&B). Sie ist in verschiedenen Beratungs- und Aufsichtsfunktionen tätig.

        Sie verfügt über einen Doktortitel, zwei Masterabschlüsse sowie zahlreiche berufliche Zertifizierungen. Als französische Muttersprachlerin spricht sie zudem fliessend Englisch und Deutsch.

        Ihre berufliche Laufbahn begann im Bereich Procurement, wo sie ihr Team zu einer Best-in-Class-Auszeichnung führte. Seit über 15 Jahren übernimmt sie Führungsverantwortung in globalen und internationalen Funktionen bei führenden Unternehmen.

        Mit grossem Engagement setzt sich Caroline dafür ein, I&B als Grundlage für unternehmerischen Erfolg und eine sinnstiftende Unternehmenskultur zu verankern. Derzeit ist sie Group Chief Inclusion & Belonging Officer bei Roche.

        Andrea Fimian

        Andrea Fimian ist eine engagierte ‚Inclusive Sourcing‘ Leaderin mit Sitz in Zürich. Sie ist Inhaberin und Gründerin von fips consulting, einem Beratungsunternehmen für die Lieferkette mit Kernkompetenzen in den Bereichen Supplier Diversity /Inclusive und Responsible Sourcing. Andrea Fimian war über ein Jahrzehnt in der Lieferkette von IBM tätig, wo sie auch das Supplier Diversity & Inclusion 1st Tier Programm für EMEA und das Global 2nd Tier Programm für mehrere Jahre leitete und entwickelte.

        Prof. Dr. Susanne Fischer

        Susanne Fischer ist Assistenzprofessorin für Planetare Gesundheit an der School of Medicine der Universität St. Gallen. Ihre Arbeit konzentriert sich auf die Auswirkungen des Klimawandels auf die psychische Gesundheit. Bevor sie zur HSG kam, studierte und arbeitete sie an der Philipps-Universität Marburg, am King’s College London, an der Universität Zürich und am Imperial College London. Susanne ist eidgenössisch anerkannte praktizierende Psychotherapeutin und Supervisorin.

        Christina Fischer

        Nach dem Abschluss eines Diploms in International Business an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck sowie eines Masterstudiums in Marketing und Research an der Sciences Po Paris, war Christina Fischer in verschiedenen datenorientierten Positionen tätig – unter anderem in der Marktforschung und Webanalyse – und sammelte dabei Erfahrungen in unterschiedlichsten Branchen.

        Als aktives Mitglied von Periparto Schweiz verantwortet sie dort das Themenfeld Arbeitswelt. In diesem Rahmen konzipierte, leitete und analysierte sie kürzlich die Studie „Mentale Gesundheit rund um die Geburt in der Arbeitswelt“ – ein zentrales Projekt für die Organisation, die zu diesem Zeitpunkt noch unter dem Namen Postpartale Depression Schweiz bekannt war.

        Jérémie Fleury

        Jérémie Fleury ist Project Manager am Competence Center for Diversity, Disability and Inclusion (CCDI) am Institut für Internationales Management und Diversity Management der Universität St.Gallen (IIDM-HSG). Er absolvierte seinen Master an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Business Administration mit der Vertiefung Public- und Nonprofit-Management. In seiner Masterarbeit beschäftigte er sich damit, wie Schweizerische öffentliche Verwaltungen mit intersektionalen Massnahmen ihre D&I-Problemfelder eliminieren können. Am CCDI leitet Jérémie Fleury diverse Firmenprojekte und ist verantwortlich für Prozesse rund um das HSG Diversity Benchmarking. 

        Stefan Gal

        Stefan Gal verfügt über ein Master Diplom als Business Analyst mit Schwerpunkt Prozess Management bei der ZHAW und ist aktuell bei der Swisscom (Schweiz) AG seit dreizehn Jahren als Prozess Manager im Geschäftskundenbereich und seit 2019 in einer Doppelrolle zusätzlich als DE&I Manager tätig. Seit 2024 ist er zudem Verwaltungsrat und Senior Consultant für DE&I bei der AGON Partners Diversity AG. Gemäss dem Motto „Man muss Menschen mögen“ lebt er DE&I mit viel Leidenschaft, Herzblut und sehr viel praktischer Erfahrung und setzt sich in seinen verschiedenen Funktionen aktiv für Gleichberechtigung und Inklusion ein.

        Prof. Dr. Jamie Gloor

        Prof. Dr. Jamie L. Gloor (IRI-HSG) verfügt über zwei Jahrzehnte Erfahrung auf vier Kontinenten und ist eine preisgekrönte Rednerin, Lehrerin und Wissenschaftlerin, die kürzlich mit dem HSG Latsis Prize und einem TEDxZurich-Vortrag ausgezeichnet wurde.

        Ihre Arbeit über die Verbindung zwischen Führung, Vielfalt und Inklusion, Technologie (KI), Humor und Nachhaltigkeit wird in führenden akademischen Publikationen (z. B. Journal of Applied Psychology) und populären Medien (z. B. Harvard Business Review und Forbes) vorgestellt.

        Nicola V. Glumann

        Nicola V. Glumann, M.Sc., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Competence Center for Diversity, Disability and Inclusion (CCDI) am Institut für Internationales Management und Diversity Management der Universität St.Gallen (IIDM-HSG). Sie forscht zu Diversität, Inklusion und New Work, mit einem Fokus darauf, wie Menschen mit Behinderung inkludiert werden. Im Rahmen von Kooperationsprojekten – etwa in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen – entwickelte sie effektive Interventionsstrategien zur Förderung von Inklusion am Arbeitsplatz.

        Dr. Christina B. Henkel

        Ich bin Chairwoman & CEO von Skyadvisory, einer internationalen Boutique für Managementberatung. Ich berate Verwaltungsräte und Führungsteams dabei, die richtigen Antworten auf die dringendsten strategischen Herausforderungen zu finden und konkrete Ergebnisse zu erzielen.

        Ich habe meine Kund:innen in Führungspositionen bei Kearney, The Boston Consulting Group, Monitor Group und Roland Berger Strategy Consultants weltweit begleitet. Der Beginn meiner Führungslaufbahn war eine Offiziersausbildung bei den Aufklärungstruppen der deutschen Bundeswehr. Der nächste Schritt war die Leitung von Teams hochqualifizierter Managementberater:innen. 

        Das Erlernen der strukturellen Dynamik bei David Kantor (Harvard) war ein Wendepunkt in meiner Entwicklung als Führungskraft. Endlich verstand ich mein eigenes Führungsmodell und konnte beginnen, es produktiver zu gestalten.

        Ich schöpfe aus meiner persönlichen Transition, die eine «fantastische Reise in mein unbekanntes Selbst» war, sowie aus meiner eigenen Führungserfahrung. Diese Kombination ist eine reiche Quelle für Themen, die mir besonders am Herzen liegen: Strategieentwicklung von Organisationen, persönliche Entwicklung und Transformation, Übergangsgeschichten, der Aufbau von Führungsmodellen sowie Diversity & Inclusion.

        Dr. Ines Hartmann

        Dr. Ines Hartmann ist Direktorin des Competence Center for Diversity, Disability and Inclusion (CCDI) und ist gemeinsam mit Nicole Niedermann verantwortlich für das HSG Diversity Benchmarking. Sie leitet weitere unternehmensspezifische Projekte zu Inclusive Leadership und DE&I, wie vertiefte DE&I-Analysen (quantitativ und qualitativ) oder die Entwicklung von DE&I-Strategien. Sie gibt Workshops, hält Vorträge und unterrichtet an Universitäten und anderen Schulen zu den Themen DE&I sowie Strategisches Management. Zusätzlich publiziert sie zu Themen wie Diversity Management und inklusive Organisationskultur. Sie hat einen Doktor in Sozialwissenschaften sowie einen Master-Abschluss in Strategie und Internationalem Management der Universität St. Gallen.

        Monika Hessemer

        Monika Hessemer ist Fachspezialistin für Diversity, Equality und Inclusion an der Universität St. Gallen. Sie ist Psychologin mit einem Master of Science Psychologie mit Schwerpunkt Kognitive und Klinische Psychologie. Sie arbeitete zunächst im klinischen Bereich, verlagerte dann jedoch ihren Schwerpunkt auf die Beratung von Universitätsangehörigen im Zusammenhang mit Diversity, Equality und Inclusion. Für sie ist das Schaffen einer inklusiven Gesellschaft ein fortlaufender Prozess, bei welchem Vielfalt als eine Bereicherung angesehen wird. Dafür verlagert sie den Blickwinkel weg von einer defizitorientierten Sichtweise hin zu einem stärkenorientierten Fokus.

        Dr.  Anna-Katrin Heydenreich

        Anna-Katrin Heydenreich arbeitet im Team Diversity & Inclusion und als Lehrbeauftragte für Klimapsychologie an der Universität St. Gallen. Die diplomierte Ökonomin mit sozialwissenschaftlicher Ausrichtung hat den Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit und Psychologie gelegt. Ihre Promotion zu Prozessen des Stakeholder Engagements brachte sie an Aufträge zu Zusammenarbeits- und Partizipationsprozessen in Jerusalem und in der Schweiz. Als Fachspezialistin Diversity & Inclusion nimmt sie die soziale Dimension der Nachhaltigkeit in den Fokus und ist unter anderem zuständig für inklusive Sprache, für Fragen zum Schutz der persönlichen Integrität und für Sensibilisierungsmassnahmen zur Förderung einer respektvollen Campuskultur.

        Dr. iur. Antje Kanngiesser

        Antje Kanngiesser ist Chief Executive Officer (CEO) der Alpiq Gruppe. Sie ist eine ausgewiesene Expertin in der Energiebranche. Seit über 20 Jahren ist sie in verschiedenen Führungsfunktionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Industrie und Beratung tätig, um eine innovative und nachhaltige Energieversorgung voranzutreiben. Zudem engagiert sie sich stark für Diversity und Inclusion aus unternehmerischer und führungsspezifischer Perspektive. Sie ist promovierte Juristin, besitzt einen EMBA des IMD sowie einen Finanzabschluss der INSEAD.

        Dr. Nora Keller

        Nora Keller, PhD ist Senior Researcher am Competence Center for Diversity, Disability and Inclusion (CCDI) am Institut für Internationales Management und Diversity Management der Universität St.Gallen (IIDM-HSG). Am CCDI ist sie massgeblich verantwortlich für qualitative Forschungsmethoden und –Projekte. Nora Keller erhielt ihren Doktor in Politikwissenschaft von der Columbia University, wo sie ebenfalls ihren Master abschloss. In ihrer Doktorarbeit benutzte sie Konzepte und Theorien aus der Business-Literatur, um Organisationsentwicklungsprozesse und strategische Innovation in Rebellengruppen während Bürgerkriegen zu untersuchen.

        Dr. Mahshid Khademi

        Mahshid Khademi ist Forscherin am Competence Center for Diversity, Disability & Inclusion des Instituts für Internationales Management und Diversity Management der Universität St. Gallen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Inklusion, Führung und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz. Sie entwickelt praxisorientierte Strategien, die Führungskräften und Mitarbeitenden helfen, ein inklusives Arbeitsumfeld zu fördern. Darüber hinaus leitet sie diverse Unternehmensprojekte, die sich mit Themen rund um Diversität und Inklusion befassen.
        Zuvor absolvierte sie ein Studium in Management und Wirtschaftsingenieurwesen. 2020 schloss sie ihren Ph.D. in Management an der HEC Lausanne School of Management ab und begann 2021 ihre Tätigkeit als Postdoc-Forschungsstipendiatin an der ETH Zürich.

        Dr. Florian Krause

        Florian Krause ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsethik der Universität St.Gallen sowie am Institut für Interdisziplinäre Arbeitswissenschaft der Leibniz Universität Hannover. Mit philosophischen und ökonomischen Perspektiven befasst er sich insbesondere mit ethischen Herausforderungen digitaler Transformationsprozesse, Nachhaltigkeit sowie Fragen von Diversität und Identität.

        Sebastian Kubik

        Sebastian Kubik ist Head of Engagement, Diversity & Inclusion bei der Bühler Group. Mit über 20 Jahren Erfahrung in den Bereichen internationales HR, Talentmanagement und Organisationsentwicklung engagiert er sich leidenschaftlich dafür, inklusive Arbeitsumfelder zu schaffen, in denen sich alle gehört, respektiert und wertgeschätzt fühlen. Sein Ansatz ist menschenzentriert und beziehungsorientiert – geprägt von der Überzeugung, dass unsere Unterschiede unsere grösste Stärke sind. Bei Bühler treibt er den kulturellen Wandel voran, mit dem Ziel, ein wirklich inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Vielfalt gelebt wird und alle ihr volles Potenzial entfalten können.

        Bridget McEliece

        Bridget „Birdie“ McEliece ist Trägerin des schwarzen Gürtels ersten Grades im brasilianischen Jiu-Jitsu und die erste weibliche Professorin an der weltberühmten Renzo Gracie Academy in New York City – ein Meilenstein in einer Sportart, in der Frauen nach wie vor unterrepräsentiert sind. Als erfolgreiche Wettkämpferin mit Medaillen bei den IBJJF Worlds, Pans, ADCC Trials und mehreren Open Championships nutzt sie die Kernprinzipien des brasilianischen Jiu-Jitsu – Strategie, Anpassungsfähigkeit und Belastbarkeit –, um Führungskräften dabei zu helfen, Unsicherheiten zu meistern, eine integrative Kultur aufzubauen und Barrieren zu überwinden. Durch ihren Unterricht befähigt Bridget Menschen aller Hintergründe, Herausforderungen mit Klarheit, Mut und gegenseitigem Respekt zu begegnen.

        Emma S. Müller

        Emma S. Müller, B.Sc., ist Projektmanagerin am Competence Center for Diversity, Disability & Inclusion (CCDI) des Instituts für Internationales Management und Diversity Management der Universität St.Gallen (IIDM-HSG). Sie ist in Forschungs- und Unternehmensprojekten zu Themen wie inklusiver Führung, Karriereentwicklung, barrierefreier Arbeitsgestaltung sowie Inklusion in digitalen und hybriden Arbeitskontexten tätig, wobei sie an deren inhaltlicher und methodischer Umsetzung beteiligt ist. Zudem wirkt sie an der Entwicklung wissenschaftlich fundierter, praxisnaher Trainings- und Toolformate zur Förderung von Inklusion in Organisationen mit. An der Schnittstelle von Forschung und Praxis ist sie in die empirische Forschung und die Entwicklung evidenzbasierter Massnahmen im Bereich Diversität und Inklusion eingebunden.

        Alkistis Petropaki

        Alkistis Petropaki ist seit 2015 die Geschäftsführerin von «Advance Gender Equality in Business». Sie verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Management bei internationalen Konsumgüterfirmen wie L’Oréal, Nestlé, Mövenpick und Lindt. Bevor sie bei Advance anfing, war sie als Country Manager Schweiz bei Yves Rocher tätig. Mit ihrem Engagement bei Advance möchte sie Frauen dabei unterstützen, die Architektinnen ihrer eigenen Karriere zu werden. Alkistis verfügt über einen Master in Management von der ESCP-Europe und über einen Studienabschluss in Germanistik und Psychologie von der Universität in Athen.

        Christian Pierce

        Christian Pierce ist Senior Researcher am Competence Center for Diversity, Disability and Inclusion (CCDI). Gleichzeitig promoviert er in Organisationswissenschaften und Kulturtheorie an der Universität St. Gallen. Sein Forschungsschwerpunkt ist Antirassismus in multinationalen Unternehmen aus einer Menschenrechtsperspektive. Er absolvierte die United States Military Academy mit einem Abschluss in Ökonomie und hat einen M.Sc. in Business von der COPPEAD Graduate School of Business an der Federal University of Rio de Janeiro in Brasilien mit einer qualitativen Abschlussarbeit zum Thema «kulturelle Vielfalt». Er hat mehrere Organisationen in den USA, Lateinamerika und Europa im Bereich D&I beraten, wobei er sich auf die Gleichbehandlung der Ethnien spezialisiert hat.

        Dr. Louisa Riess 

        Dr. Louisa Riess ist Forscherin am Competence Center for Diversity, Disability and Inclusion (CCDI) der Universität St. Gallen. Ihre Arbeit dreht sich dabei um die Frage „Inklusion – Aber wie?“. Sie untersucht vor allem, welche Erfolgsfaktoren notwendig sind, um die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Unternehmen zu ermöglichen und was Führungskräfte und Mitarbeitende konkret für ein inklusives Arbeitsklima tun können.

        Michel Rudin

        Michel Rudin ist eine kommunikative vielseitige Person mit Erfahrung als Geschäftsführer, Public Affairs Manager, Dozent und Politiker. Studiert und abgeschlossen hat Michel Rudin Geschichte, Philosophie, Betriebswirtschaft und Recht. Michel Rudin mag es etwas anzupacken, weiterzubringen und Ziele zu erreichen, dabei darf es auch mal hektisch sein – dabei bringt man Michel Rudin nicht so schnell aus der Ruhe.

         

        Prof. Dr. Gudrun Sander

        Prof. Dr. Gudrun Sander ist Titularprofessorin für Betriebswirtschaftslehre mit besonderer Berücksichtigung des Diversity Managements. Sie ist Direktorin des Instituts für Internationales Management und Diversity Management (IIDM-HSG) sowie des Competence Centers for Diversity, Disability and Inclusion.
        Sie forscht zu Diversity und Inclusion aus Strategie-, Führungs- und Unternehmenskulturperspektive, leitet das nationale Diversity-Benchmarking und ist als akademische Expertin in verschiedenen nationalen und internationalen Gremien tätig.

        Dr. Gabriele Schambach

        Dr. Gabriele Schambach ist Inhaberin von Genderworks (www.genderworks.de), tätig als Beraterin, Trainerin und Speaker. Sie beschäftigt sich seit mehr als zwanzig Jahren mit Gender und Diversity für mehr Chancengleichheit in Unternehmen. Derzeit ist sie Co-Leiterin des Projektes «Leadership for Equality» an der Universität St. Gallen (www.leaders4equality.ch). Als gelernte Industriekauffrau und promovierte Politologin kombiniert sie ihr Wissen über systemische Organisationsentwicklung sowie Transaktionsanalyse mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und Unternehmenspraxis.

        Martin Schmid

        Martin Schmid ist Diplom-Volkswirt und als Senior Portfolio Manager bei der KfW Entwicklungsbank beschäftigt. Im Rahmen seiner Tätigkeit ist er über viele Jahre für Entwicklungsvorhaben, die von der KfW im Auftrag der deutschen Bundesregierung finanziert werden, zuständig gewesen und war dabei vor allem für afrikanische und lateinamerikanische Länder eingesetzt. Im Auftrag des KfW Vorstands und der Geschäftsbereichsleitung der Entwicklungsbank entwickelte er in enger Zusammenarbeit mit Human Resources und den Führungskräften seines Fachbereichs ein Projekt, welches auf die Inklusion von Beschäftigten mit Behinderung abzielt und das unmittelbar auch die Schwerbehindertenquote erhöhen soll. Im Rahmen des Projektes gelang es innerhalb von drei Jahren im Fachbereich der Entwicklungsbank, welcher gut 1.000 Beschäftigte umfasst, diese Quote um über 70 % zu erhöhen. Martin Schmid verfügt über eine – an ICF- Kriterien (ICF= International Coaching Federation) orientierte – Coachingausbildung und ist über seine Tätigkeit bei der KfW hinaus als Berater und Speaker für Inklusion im ersten Arbeitsmarkt aktiv.

        Martin Speer

        Martin Speer ist Unternehmer, Autor und politischer Aktivist. Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann studierte er Wirtschaft in den USA und Deutschland und schloss mit einem B.A. an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin ab. Gemeinsam mit Vincent-Immanuel Herr bildet er das Duo „Herr & Speer“. Mit reichweitenstarken Kampagnen, Büchern und Artikeln setzen sie sich für mehr Gleichberechtigung, Demokratie und gesellschaftlichen Wandel ein. Zu ihren bekanntesten Werken zählen „Wenn die letzte Frau den Raum verlässt“, „Europe For Future“ sowie „Das Buch, das jeder Mann lesen sollte“. Als Speaker und Berater ist Martin Speer regelmässig in Unternehmen, Institutionen und auf Konferenzen aktiv.

        Dr. Damiano Urbinello

        Damiano Urbinello leitet die Bereiche Market Access und Öffentlichkeitsarbeit bei Merck (Schweiz) AG. Dabei beschäftigt er sich mit unterschiedlichen gesundheitspolitischen Themen an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Politik. Dabei vertritt er das Unternehmen in diversen Arbeitsgruppen. Zuvor war er in diversen Positionen in der pharmazeutischen Industrie in den Bereichen Policy & Kommunikation, beim Bundesamt für Gesundheit in den Bereichen Krisenbewältigung und Gesundheitspolitik sowie während einigen Jahren in der Forschung am Schweizerischen Tropen und Public Health Institut der Universität Basel tätig. Damiano Urbinello studierte Biologie in Basel und hat an den Universitäten Basel und Ghent in Epidemiologie promoviert.

        Elisabeth Vey

        Elisabeth Vey ist Associate Director bei Novartis und arbeitet an der Entwicklung neuer Pharmazeutika auf dem bahnbrechenden Gebiet der Radioligandentherapie. Elisabeth promovierte an der University of Manchester, UK, über Materialwissenschaften in der Pharmazie. Sie verfolgte ihre Karriere in der pharmazeutischen Industrie in verschiedenen Unternehmen und nutzte ihr Fachwissen und ihren strategischen Weitblick, um einen bedeutenden Beitrag zur Innovation im Gesundheitswesen zu leisten.

        Elisabeth hat eine Leidenschaft für die Wissenschaft und die Förderung eines integrativen und unterstützenden Umfelds. Sie hat verschiedene Funktionen in der pharmazeutischen Industrie ausgeübt, um ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und auch ihren persönlichen Weg im Bereich der Frauengesundheit zu teilen. Sie ist aktiv an einer Employee Resource Group (ERG) bei Novartis beteiligt und versucht, das Thema Frauengesundheit innerhalb des Unternehmens voranzutreiben.

        Sereina Wüst

        In ihrer Rolle als HR Business Partnerin unterstützt Sereina Wüst das interne Care Management bei der individuellen Begleitung von Mitarbeitenden. Ein wirkungsvolles Care Management bedeutet für sie, Belastungen frühzeitig zu erkennen, situationsgerecht zu agieren und dabei die unterschiedlichen Lebensrealitäten der Mitarbeitenden einzubeziehen. Als Teil der betrieblichen Gesundheitsstrategie trägt es wesentlich zu einer nachhaltigen und inklusiven Unternehmenskultur bei.