Tagung vor Ort

Dienstag, 15. September

Wir freuen uns, Sie an der Tagung vor Ort im SQUARE der Universität St. Gallen persönlich begrüssen zu dürfen.

Es erwarten Sie inspirierende Input-Sessions sowie eine Auswahl an praxisnahen Workshops. Am Vormittag (Sessionsrunde I) und am Nachmittag (Sessionsrunde II) können Sie jeweils einen Workshop, ein Panel oder eine «Insight to Impact»-Session besuchen. Die Workshops werden entweder auf Deutsch oder Englisch durchgeführt und nicht übersetzt.

Die Eröffnung, das Mittags-Panel sowie die abschliessenden Key Takeaways finden auf Deutsch statt; eine Simultanübersetzung ins Englische wird angeboten.

Gewinnen Sie einen unvergleichlichen Zugang zu einer Gemeinschaft von DE&I- und HR-Fachleuten und Entscheidungsträger:innen. Dies ist eine Gelegenheit, Netzwerke zu knüpfen, substanzielle Partnerschaften zu schmieden, innovative Ideen auszutauschen und mit Gleichgesinnten zusammenzuarbeiten, die sich dafür einsetzen, im Bereich DE&I etwas zu bewirken.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Die Tagung vor Ort findet dieses Jahr im SQUARE statt.

Kick-off der Tagung vor Ort mit Prof. Dr. Gudrun Sander und Cawa Younosi 

9:30 – 10:15 Uhr | St.Gallen | Deutsch (englische Simultanübersetzung verfügbar)

Sessionsrunde1

10:30 – 12:00 Uhr | St.Gallen

Panel:

Empowerment Programme und die Rolle der Unternehmen

Prof. Dr. Gudrun Sander, Vera Wemmie, Marc Maurer, Karin Peer und Christina Sandau-Jensen | Deutsch

Wenn wir über unterrepräsentierte oder ungenutzte Talente sprechen – seien es z. B. Frauen oder Menschen mit Migrationshintergrund – dann sprechen wir nicht über fehlendes Potenzial. Im Gegenteil: Das Potenzial ist längst da. Was oft fehlt, sind faire Zugänge, Sichtbarkeit, passende Rahmenbedingungen und manchmal auch der echte Wille, bestehende Strukturen und Denkmuster zu hinterfragen.

In dieser Panel-Session diskutieren wir mit Vera Wemmie, Marc Maurer, Karin Peer und Christina Sandau-Jensen was Empowerment-Programme erfolgreich und wirksam macht, was sich (junge) Talente wünschen und wo in den Unternehmen Anpassungen in den Strukturen, der Kultur und im Mindset notwendig sind, um dieses bereits vorhandene Potenzial auch zu nutzen.

Workshop 1:

Challenging Sexism – Schutz vor Diskriminierung und sexueller Belästigung

Dr. Anna-Katrin Heydenreich | Deutsch

Sexismus ist ein gesellschaftlich tief verankertes Phänomen, welches unsere Arbeitswelt, das Bildungswesen und unser Privatleben durchdringt und den Boden bildet, auf dem Diskriminierung und sexuelle Belästigung gedeihen. Compliance mit den gesetzlichen Schutzvorkehrungen ist unabdingbar, aber nur eine Mindestanforderung. Um das Problem umfassender anzugehen, ist es zentral, die zugrundeliegenden sexistischen Annahmen und Gewohnheiten ins Bewusstsein zu rücken und zu hinterfragen.

In diesem Workshop beleuchten wir das Spektrum von subtilen bis offenen Formen von Sexismus anhand konkreter Fallbeispiele in Arbeits- und Bildungskontexten. Diese Sexismen können ihre Wirkung insbesondere dann entfalten, wenn sie unerkannt bleiben bzw. als Normalität akzeptiert werden. Wir üben, die verschiedenen Formen von Sexismen zu erkennen und spielen durch, welche Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen, diese aufzubrechen. In unserem Alltag bewegen wir uns meist in Kontexten, in denen die Sensibilität für diese Phänomene unterschiedlich stark ausgeprägt ist, was Konfliktpotenzial birgt. Hierzu werden wir unsere Erfahrungen austauschen und gemeinsam ausloten, wie wir die Herausforderung annehmen und mögliche Spannungsfelder nutzbar machen können.

Workshop 2:

Jenseits der Generationenlogik:
Altersdiversität verstehen und wirksam gestalten

Prof. Dr. Stephan Böhm und Nicole Niedermann| Deutsch

Generationenlabels sind im Arbeitskontext weit verbreitet – sie versprechen Orientierung, bergen aber auch Risiken wie Stereotypisierung und verkürzte Annahmen über Fähigkeiten, Motivation oder Lernbereitschaft. In diesem inter-aktiven Workshop hinterfragen wir populäre Generationenmythen und ordnen sie wissenschaftlich ein.

Prof. Stephan Böhm zeigt auf, warum Alter, Lebensphase und Arbeitskontext häufig aussagekräftiger sind als die Zugehörigkeit zu einer Generation. Ergänzt wird diese Perspektive durch die Erfahrungen eines Unternehmens, das konkrete Massnahmen im Umgang mit Alter und demografischem Wandel umgesetzt hat – inklusive Herausforderungen, Widerständen und Learnings.

Der Fokus liegt dabei auf wirksamen Gestaltungsansätzen und Werkzeugen: von altersbewusster Arbeitsgestaltung und durchlässigen Entwicklungsmodellen über generationenübergreifende Zusammenarbeit bis hin zu Führungs- und HR Instrumenten ohne Alterslogik. Gemeinsam reflektieren die Teilnehmenden, wo altersbezogene Annahmen HR Prozesse prägen, und entwickeln praxisnahe Ansätze für einen erfolgreichen Umgang mit Altersdiversität.

Workshop 3:

Gender Diversity im Banking – 10 Jahre Messung, Verantwortung und Praxis

Dr. Ines Hartmann, Jérémie Fleury, David Frey | Deutsch

Was hat sich in den letzten zehn Jahren beim Thema Gender Diversity in der Schweizer Bankbranche tatsächlich verändert – und warum? Dieser Workshop macht Entwicklungen sichtbar, ordnet sie ein und verbindet Daten mit gelebter Praxis. Grundlage bildet eine einzigartige HR-Datenlage aus der langjährigen Kooperation von Arbeitgeber Banken, Schweizer Banken und dem Competence Center for Diversity, Disability & Inclusion (CCDI) der Universität St. Gallen.

Impulse seitens CCDI zeigen auf, welche Trends, Fortschritte und ungenutzten Potenziale sich aus zehn Jahren HSG Diversity Benchmarking für die Bankbranche ableiten lassen. Auf dem Podium diskutieren David Frey von Arbeitgeber Banken und eine Bank als langjährige Teilnehmerin und Unterstützerin der Kooperation, wie unternehmerische Verantwortung konkret umgesetzt wird und welchen Mehrwert Transparenz und Messung für strategische wie operative Entscheidungen schaffen. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf dem praxisorientierten Programm „Together for Inclusion in Banking“ und seinem Beitrag zu nachhaltiger Wirkung.

Die Teilnehmenden reflektieren die gewonnenen Erkenntnisse in ihrem eigenen Kontext und diskutieren gemeinsam, was in der Praxis wirklich wirksam ist, um Gender Diversity voranzubringen.

Workshop 4:

Von gestern zu morgen: Männer in Führungspositionen gestalten Gleichstellung

Prof. Dr. Julia Nentwich und Dr. Gabriele Schambach | Deutsch

Entsprechend dem Titel dieser Diversity & Inclusion Week dreht sich in dieser Session alles um das Gestern, Heute und Morgen/Then, Now und Next: Die Gleichstellung der Geschlechter in Unternehmen und Verwaltungen war, ist und wird weiterhin ein Ziel sein.

Der Blick zurück zeigt: Gleichstellung wurde als reines Frauenthema angesehen, weil es Frauen betraf. Sie waren benachteiligt und Organisationen haben sich um sie gekümmert. Was hat dies (uns) gebracht? Was hat es (für uns) verhindert?

Heute wird Gleichstellung immer noch (überwiegend) als Frauenthema betrachtet, aber es gibt deutliche Verschiebungen: Wir müssen die Bedingungen und Kulturen in den Unternehmen und Verwaltungen verändern – nach dem Motto: Fix the system – not the women. Und für eine Systemveränderung sind die Führungskräfte verantwortlich – und das sind (immer noch) mehrheitlich Männer. Gleichstellung ist aber noch nicht selbstverständlich Führungsaufgabe – aber wir arbeiten dran: Wie können Männer in Gleichstellungsanliegen einbezogen werden? Wie können Hürden und Widerstände beseitigt werden?

Zehn Jahre (optimistisch) in die Zukunft geblickt, sind wir endlich einen grossen Schritt in Richtung Gleichstellung weiter: Männer und Frauen (jetzt in relevanter Anzahl) in Führungspositionen gestalten gemeinsam Gleichstellung. Welche Erfolge sind dadurch selbstverständlich geworden? Wer hat was getan, um das Ziel zu erreichen?

In diesem Workshop liefern die Forschungsergebnisse sowie Beratungserfahrungen in Unternehmen und Verwaltungen von Leader for Equality die Grundlage für das Stellen und Beantworten dieser Fragen.
Interaktiv mit Euch/den Teilnehmenden gestalten wir die Antworten und entwickeln sie durch Eure Erfahrungen und Erkenntnisse weiter.

Insight to Impact Session:

Von heroischer zu postheroischer Führung: Inklusion als zentrale Praxis

Simon Reber und Isabel Rebling | Englisch

Inklusive Führung scheitert selten an fehlenden Werten oder guten Absichten. Häufig gerät sie in alltäglichen Momenten ins Stocken – dann, wenn Führungskräfte unter Druck stehen, die Antworten parat haben zu müssen, zu schnell Ratschläge erteilen oder einspringen, um Probleme für andere zu „lösen“. Diese Insight to Impact-Session lädt die Teilnehmenden ein, ein anderes Führungsverständnis zu erkunden: den Wechsel von einem heroischen zu einem postheroischen Führungsverständnis.

Ausgehend vom coachingorientierten Führungsansatz von Alpiq rückt die Session Präsenz und Neugier als die zentralen Grundlagen inklusiver Führung in den Mittelpunkt. Die Teilnehmenden erkunden, wie Präsenz und Neugier die Qualität von Führungsinteraktionen prägen und wie Inklusion in dem entsteht (oder untergraben wird), was Führungskräfte täglich sagen, fragen und tun.

Durch kurze Inputs, erfahrungsorientierte Übungen und den Austausch unter Peers betrachtet die Session, wie sich Inklusion in die tägliche Führungspraxis übersetzt – in Momenten wie Einzelgesprächen, Meetings, Feedbackgesprächen und Entscheidungsfindungen. Über einmalige DE&I-Massnahmen hinausgehend, stellt die Session eine tiefergehende Frage: Welche Wirkung hat meine Führungspräsenz auf Inklusion, Eigenverantwortung und Entwicklung?

Die Teilnehmenden gehen mit praktischen Coaching-Werkzeugen, einer persönlichen Reflexion und einem kleinen Führungsexperiment nach Hause, das sie sofort in ihrem eigenen Kontext anwenden können.

Panel

13:30 – 14:30

Then, now – what’s next? Gemeinsam die Zukunft gestalten

Prof. Dr. Gudrun Sander, Elisabeth Michel-Alder, Dalia Goldberger, Yves Hoffmann und Ueli Kunz | Deutsch (englische Simultanübersetzung verfügbar)

Gleichstellung der Geschlechter, demographischer Wandel und Inklusion von Menschen mit Behinderung: Was haben wir vor einer Dekade gedacht, dass wir gemeinsam erreichen können? Wo stehen wir heute und welche Herausforderungen gilt es in der Zukunft zu meistern? Welche Initiativen werden aus heutiger Sicht unsere Vision für mehr Fairness und Teilhabe weiter voran bringen?

Gemeinsam mit erfahrenen Pionier:innen und engagierten jungen Kolleg:innen schlagen wir die Brücke zwischen den Erfahrungen der letzten zehn Jahre und den Herausforderungen der nächsten Dekade. Im Sinne von «Then, Now, Next.» diskutieren wir mit Elisabeth Michel-Alder, Dalia Goldberger, Ueli Kunz und Yves Hoffmann welche Impulse notwendig sind, um Gleichstellung, den demographischen Wandel und die Inklusion von Menschen mit Behinderung nachhaltig voranzubringen.

Sessionsrunde ll

14:45 – 16:15 Uhr

Workshop 1:

Zukunftsmotor Inklusion: Lektionen der letzten 20 Jahre für das KI-Zeitalter

Yves Hoffmann | Deutsch

 
Was wäre, wenn Inklusion nicht länger als soziale Verantwortung, sondern als wirtschaftlicher Wettbewerbsvorteil verstanden würde?
 

Menschen mit Behinderungen machen 20 % der Bevölkerung aus, doch nur 4 % der Unternehmen sprechen sie aktiv als Talent- und Kundengruppe an. Viel zu lange wurde Inklusion vor allem als soziale Verantwortung verstanden. Dabei bleibt ein enormes menschliches und wirtschaftliches Potenzial ungenutzt.

Seit über 20 Jahren erleben wir als grösstes Inklusionsportal im deutschsprachigen Raum, wie sich das Verständnis von Inklusion verändert. Was lange vor allem als soziale Verantwortung verstanden wurde, entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Erfolgsfaktor. In diesem Workshop zeigen wir, warum Unternehmen, die diesen Wandel früh erkennen, entscheidende Wettbewerbsvorteile erzielen und wie sie sich schon heute zukunftsfähig aufstellen können.

Dieser Paradigmenwechsel lässt sich bereits heute bei einigen der innovativsten Unternehmen der Welt beobachten. Warum suchen Unternehmen im Silicon Valley gezielt Mitarbeitende mit Behinderungen? Welche Rolle spielt Inklusion im Wettbewerb um Talente, Innovation und künstliche Intelligenz? Und vor allem: Was können Unternehmen daraus für ihre eigene Zukunft lernen?

Die Antwort beginnt früher, als viele vermuten. Die Zukunft entscheidet sich lange bevor Unternehmen Talente rekrutieren. Sie beginnt dort, wo junge Menschen überhaupt die Chance erhalten, ihren Weg in den ersten Arbeitsmarkt zu finden. Deshalb richten wir den Blick auf den Übergang junger Menschen mit Behinderungen in den ersten Arbeitsmarkt.

Genau hier setzt EnableMe 100 an. Mit unserer neuen Initiative möchten wir Potenziale sichtbar machen, Chancen eröffnen und Unternehmen mit den Talenten von morgen verbinden.

Workshop 2:

Inklusive Räume gestalten: Wie Zusammenarbeit inklusiver wird

Dr. Miriam Baumgärtner | Englisch

Dieser Workshop baut auf interaktiven Übungen auf, die Inklusion direkt erlebbar machen. In Gruppen experimentieren die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen, Haltungen und Verhaltensweisen und untersuchen, wie diese Zusammenarbeit und Teamkultur prägen.

Gemeinsam beobachten und reflektieren wir diese Erfahrungen und ihre Wirkung. Darauf aufbauend entwickeln wir konkrete Praktiken, um Inklusion im eigenen Arbeitsumfeld zu fördern. Ziel ist es, Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen und Zusammenarbeit bewusster zu gestalten, um sie Schritt für Schritt inklusiver und wirksamer zu machen.

Workshop 3:

KI am Arbeitsplatz:  Wer profitiert – und unter welchen Bedingungen?

Deana Gariup, Sabine Lehner und Dr. Ines Hartmann | Deutsch

Künstliche Intelligenz (KI) verändert Arbeitsinhalte, Anforderungen und Kompetenzen grundlegend. Doch wer profitiert von dieser Entwicklung – und wer tut sich schwer damit? Erste Erkenntnisse der Analyse zeigen: Unterschiede zwischen Frauen und Männern und verschiedenen Altersgruppen im Umgang mit KI lassen sich weniger durch individuelle Fähigkeiten oder Präferenzen erklären als durch organisationale Rahmenbedingungen.

In dieser Insight to Impact Session verbinden wir wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen. Wir geben Einblick in ein gemeinsames Projekt des Competence Center for Diversity, Disability and Inclusion der Universität St. Gallen und des SBB Digitalisierungsfonds zur Wahrnehmung, Nutzung und Wirkung von KI im Arbeitskontext mit besonderem Fokus auf Geschlecht und Alter. Gemeinsam diskutieren wir, wie unterschiedliche Gruppen KI wahrnehmen, welche Bedarfe bestehen und welche Kontextfaktoren eine erfolgreiche und inklusive Implementierung fördern.

Workshop 4:

Closing the Fertility Gap: Wie Führungskräfte und Organisationen einen Unterschied machen können 

Dr. Anna Brzykcy, Vera Hungerbühler und Dr. Damiano Urbinello | Workshop | 14:45 – 16:15 Uhr | Englisch

Rund 1 von 7 Paaren in der Schweiz ist von Unfruchtbarkeit betroffen, das heisst, eine Schwangerschaft tritt trotz 12 Monaten regelmässigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs nicht ein. Gleichzeitig bekommen immer mehr Menschen weniger Kinder, als sie sich ursprünglich wünschen. Diese zunehmende Fertilitätslücke wird durch das Zusammenspiel biologischer, gesellschaftlicher und arbeitsbezogener Faktoren geprägt – darunter ein späterer Kinderwunsch, die altersbedingte Abnahme der Fruchtbarkeit, finanzielle Unsicherheit, berufliche Anforderungen sowie die Unternehmenskultur. 

Diskutieren Sie gemeinsam mit Forscher:innen, medizinischen Expert:innen und Führungskräften aus der Wirtschaft aktuelle Erkenntnisse zu Fertilität und Familienplanung, hinterfragen Sie verbreitete Mythen rund um Fruchtbarkeit und Fertilitätsbehandlungen und beleuchten Sie die Ursachen der wachsenden Fertilitätslücke. Gemeinsam erarbeiten wir konkrete Handlungsansätze, wie Organisationen, Führungskräfte und politische Entscheidungsträger:innen Menschen auf ihrem Weg zur Familiengründung besser unterstützen und ein inklusives Arbeitsumfeld schaffen können. 

 

Workshop 5:

Entrepreneurship Inklusiv: Inklusive Führung durch Reverse Mentoring

Thomas Heymel und Dr. Louisa Riess | Deutsch

Inklusive Führung wird zunehmend als entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen betrachtet. In diesem interaktiven Workshop präsentieren wir Ergebnisse eines wissenschaftlich evaluierten Reverse-Mentoring-Programms und zeigen, welche Effekte sich auf Seiten der Führungskräfte beobachten lassen. Im Fokus stehen insbesondere Veränderungen in Einstellungen zu Entwicklungen im Bereich der Resilienz sowie Implikationen für das Innovationsverhalten.

Wir reflektieren, welche Mechanismen hinter diesen Veränderungen stehen. Darüber hinaus besprechen wir ganz konkret anhand erfolgreicher best practices, welche entscheidenden Gestaltungsprinzipien für eine nachhaltige Implementierung befolgt werden können und wie sich diese in unterschiedliche Unternehmenskontexte übertragen lassen.

Unser Ziel ist es, im Workshop konkrete Ansatzpunkte zu reflektieren, um innovative Lernformate im eigenen Unternehmen zu fördern. Der Workshop richtet sich an Führungskräfte, HR-Verantwortliche und alle, die nachhaltige Entwicklungsformate in ihrer Organisation wirksam voranbringen möchten.

 

Workshop 6:

Skills für die KI-Ära aufbauen: Entdecken Sie Drag als Werkzeug für persönliche & Business-Transformation

Betty Business | Deutsch

Menschliche Fähigkeiten wie Kreativität, Neugier, Führungsstärke, sozialer Einfluss und Resilienz werden in der KI-Ära eine entscheidende Rolle spielen. Das Problem: Jahrzehntelange Unternehmenskultur hat unsere menschlichen Fähigkeiten normiert und verformt.

In diesem interaktiven Workshop erkunden wir, wie wir unsere normierte Business-Performance verlernen und unsere menschlichen Fähigkeiten auf spielerische und verkörperte Weise stärken können – indem wir uns fragen, wer wir als Drag Queen wären.

Entdecken Sie mit Betty Business einen queeren Weg zum KI-Upskilling, der wirklich transformativ ist.

 

Abschluss, Reflexion, Take Aways

16:30 – 16:45 Uhr | Deutsch (englische Simultanübersetzung verfügbar)

Apéro

Ab 16:45 Uhr

Die Tagung vor Ort findet dieses Jahr im SQUARE statt.

ANREISE

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Direkte Zugverbindungen Zürich Hauptbahnhof, sowie Zürich Flughafen (1 Stunde). Weiterhin besteht eine gute Anbindung von Bern (2 Stunden), Genf (4 Stunden) und München (3 Stunden) nach St.Gallen. Ab dem Hauptbahnhof St.Gallen gelangt man mit der Buslinie 5 Richtung Rotmonten bis zur Bushaltestelle Universität/Dufourstrasse, oder den Bus Nummer 9 bis zur Haltestelle Universität/Gatterstrasse, nahe dem Campus der HSG und SQUARE.

 

Mit dem Auto

St.Gallen ist gut angebunden und über die A1 schnell zu erreichen. An der Gatterstrasse steht eine begrenzte Anzahl kostenpflichtiger Parkplätze zur Verfügung (Hinweis: werktags CHF 5.-/Stunde, samstags und sonntags CHF 1.50/Stunde, Bezahlung ausschliesslich mit Kreditkarte!). Weitere öffentliche Parkplätze (CHF 1.50/Stunde, max. Parkdauer: 3 Stunden) befinden sich an der Guisanstrasse, unmittelbar vor dem oberen Eingang zum Universitätsgebäude 09 (früher B-Gebäude) und weiter unten an der Dufourstrasse.

Übernachten

In Gehdistanz zum SQUARE befindet sich das HSG Alumni Haus im Weiterbildungszentrum Holzweid. Das universitätseigene Gästehaus liegt mitten im Grünen und verfügt über 54 Hotelzimmer, einen Fitnessraum, eine Sauna sowie ein Frühstücksbuffet mit rein regionalen Produkten.

SQUARE
Guisanstrasse 20
CH-9010 St.Gallen